0,00 €
Zum Warenkorb
  • Quintessence Publishing Deutschland
Filter
11893 Aufrufe

Ärzte und Fachpersonal für Beratung wichtig – Neue Studiendaten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Immer mehr Menschen in Deutschland haben eine positive Einstellung zum Impfen. Dies zeigen die neuen Daten der bundesweiten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Die Daten aus der Studie „Einstellungen, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen“ belegen, dass sich 77 Prozent der Erwachsenen „befürwortend“ oder „eher befürwortend“ für eine Impfung aussprechen, 17 Prozent haben teilweise Vorbehalte und 6 Prozent lehnen eine Impfung ab. Damit ist der Anteil der Erwachsenen, die Impfungen befürworten beziehungsweise eher befürworten, gestiegen. Im Jahr 2012 lag er bei 61 Prozent. Für die Studie wurden Zeitraum Juli bis September 2018 bundesweit 5.054 Personen im Alter von 16 bis 85 Jahren befragt.

Noch Wissenslücken, so zu Masernimpfungen


Mit Infomaterialen unterstützt die BZgA die Aufklärung zu Impfungen. © Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Dass immer mehr Menschen in Deutschland Impfungen positiv gegenüberstehen, ist eine erfreuliche Entwicklung. Denn Impfungen sind der bestmögliche Schutz vor ansteckenden Infektionskrankheiten. Unsere Studiendaten belegen aber auch Wissenslücken – so sind die Impfempfehlungen gegen Masern im Erwachsenenalter in der Gruppe der nach 1970 Geborenen nur 28 Prozent der Befragten bekannt. Hier gilt es, diese Personen zukünftig verstärkt und gezielt zu informieren. Wir werden unsere qualitätsgesicherten Informationsangebote dahingehend spezifisch weiterentwickeln.“

Ein Teil der Befragten äußert trotz grundsätzlicher Impfbereitschaft Vorbehalte und Ängste gegenüber Impfungen. Mehr als ein Viertel ließ nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren eine oder mehrere anstehende Impfungen nicht durchführen. 29 Prozent begründen dies mit Angst vor Nebenwirkungen und 21 Prozent zweifeln an dem Schutz der Impfung vor einer Krankheit.

Was die Befragung von Eltern im Rahmen der BZgA-Studie betrifft, erachtet die überwiegende Mehrheit Impfungen als wichtig: 80 Prozent stehen diesen positiv gegenüber. 14 Prozent geben an, dass ihre Einstellung gegenüber Impfungen teils befürwortend, teils ablehnend ist, und 5 Prozent haben eine ablehnende Haltung. Speziell den Impfschutz von Kindern gegen Masern betreffend betrachten 57 Prozent der Eltern ihn als besonders wichtig und 34 Prozent als wichtig. 8 Prozent der Befragten geben an, dass er für sie nicht wichtig sei.

Ärzte und Fachpersonal für Beratung wichtig

Den BZgA-Studiendaten zufolge kommt nach wie vor der Ärzteschaft die Schlüsselrolle bei der Aufklärung zu gesundheitsrelevanten Themen zu: Das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin ist für nahezu alle befragten Personen (97 Prozent) die bevorzugte Informationsquelle für Impfungen. Eine große Mehrheit der Befragten findet es ebenfalls (sehr) gut, durch ein Gespräch mit einer medizinischen Fachkraft (90 Prozent) oder über Informationsbroschüren und Faltblätter (74 Prozent) informiert zu werden. Mehr Informationen zum Thema Impfen bietet die BZgA unter www.impfen-info.de.

Titelbild: Pixel-Shot/Shutterstock.com
Quelle: BZgA Patientenkommunikation Bunte Welt

Adblocker aktiv! Bitte nehmen Sie sich einen Moment ...

Unser System meldet, dass Sie eine aktive AdBlocker-Software verwenden, die verhindert dass alle Seiteninhalte geladen werden können.

Fair geht vor: Unsere Partner aus der Industrie tragen durch ihre Anzeigen einen maßgeblichen Teil zum Betreiben dieser Newsseite bei. Diese finden Sie in überschaubarer Anzahl auf der Startseite sowie den einzelnen Artikelseiten.

Bitte setzen Sie www.quintessence-publishing.com auf Ihre „AdBlocker Whitelist“ oder deaktivieren Ihre AdBlocker Software. Danke.

Weitere Nachrichten

  
31. März 2025

Die braucht kein Kind

Stiftung Warentest untersucht Nahrungsergänzungsmittel für Kinder
31. März 2025

Kauen für die Mundgesundheit

Wrigley: Wie zuckerfreier Kaugummi das deutsche Gesundheitssystem finanziell entlasten kann
25. März 2025

Sie und Ihr Team machen den Unterschied

Für den Praxiserfolg braucht es ein Alleinstellungsmerkmal – ZA Sven Thiele über ein eigenes Servicekonzept, das die Praxis heraushebt
25. März 2025

Alterszahnmedizin wird zunehmend wichtiger

Listerine: Dem steigenden Behandlungsbedarf mittels Präventionsmaßnahmen entgegenwirken
25. März 2025

„Zahntastisch“ für Grundschulkinder

IZZ Baden-Württemberg: Mitmachbuch informiert Kinder und Eltern auf spielerische Weise
24. März 2025

Nikotinbeutel schädigen Zähne und Zahnfleisch

Zahnärzteschaft warnt vor unterschätzter Gefahr durch Snus und Co.
20. März 2025

Englisch lernen für den Praxisalltag mit „Dental English to go“

Englisch-Podcast mit Sabine Nemec liefert kurze, schnelle Lessons zum Auffrischen und Üben – #82 FAQs about oral hygiene
20. März 2025

Mundgesundheit und mentales Wohlbefinden stärken

Am 20. März ist Weltmundgesundheitstag „A happy mouth is … a happy mind“

Verwandte Bücher

  
Aylin Selcuk

Kroko & seine Zähne - Das Zahnputzbuch für Kinder

Eine Geschichte über Zähneputzen, Milchzähne und den Zahnarztbesuch

Implants Done Right

Your Guide to a Healthy Smile

Care Esthetics

A Healthy Way to Natural Facial Rejuvenation
Federica D'Anteo / Martina Gangale

La cura dei denti senza barriere

Atlante multilingue per comunicare con semplicità la salute e la cura orale
Andreas Alt / Bernard C. Kolster

Du bist dein eigener Therapeut

Schulterschmerzen – Wie ich meine Beschwerden selbst in drei einfachen Schritten in den Griff bekomme
Andreas Alt / Bernard C. Kolster

Du bist dein eigener Therapeut

Sprunggelenksschmerzen – Wie ich meine Beschwerden selbst in drei einfachen Schritten in den Griff bekomme
Andreas Alt / Bernard C. Kolster

Du bist dein eigener Therapeut

Knieschmerzen – Wie ich meine Beschwerden selbst in drei einfachen Schritten in den Griff bekomme
Jan Stöhlmacher

Damit Vertrauen im Sprechzimmer gelingt

Ein persönlicher Wegweiser für Patienten und ihre Angehörigen