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Patienteninformation „ZahnRat“ der LZK Thüringen erklärt Unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT)

(c) LZK Thüringen

In den Zahnarztpraxen in Thüringen, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt liegt ab sofort die neueste Ausgabe der kostenfreien Patienteninformation ZahnRat aus. Auf acht leicht verständlichen und reich bebilderten Seiten erfahren Patientinnen und Patienten viel Wissenswertes über die Volkskrankheit Parodontitis, deren Behandlung in der Zahnarztpraxis sowie die darauffolgende Unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT).

„Bis zu 20 Prozent der erwachsenen Deutschen leiden an einer schweren, dringend behandlungsbedürftigen Parodontitis“, erklärt Dr. Christian Junge, Präsident der Landeszahnärztekammer Thüringen. „Diese Entzündung von Zahnfleisch und Kieferknochen führt nicht nur zu Zahnfleischbluten oder Mundgeruch bis hin zum Zahnausfall. Parodontitis kann auch ein Warnsignal vor Herzinfarkt, Schlaganfall, Rheuma, Diabetes oder Krebs sein“, so der 58-jährige Zahnarzt aus dem thüringischen Friedrichroda.

Eine erfolgreiche Behandlung der Parodontitis stoppt die Entzündung im Zahnhalteapparat. Sie senkt die Zahl der gefährlichen Bakterien im Mund, das Zahnfleisch erholt sich, und die tiefen Zahnfleischtaschen rund um die Zähne schließen sich etwas. Der vollständig gesunde Ausgangszustand von Zahnfleisch und Knochen lässt sich jedoch nicht wieder erreichen.

Auf die Nachsorge kommt es an

Deshalb muss ähnlich wie bei Diabetes die Nachsorge einer Parodontitis lebenslang erfolgen: Die Unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT) in der Zahnarztpraxis beseitigt Bakterienbeläge an den Zähnen bis tief in die Zahnfleischtaschen. Der Zahnarzt erkennt neue Entzündungen rechtzeitig und kann weitere Schäden an Zähnen, Zahnfleisch und Knochen verhindern. Nur diese laufende Betreuung nach einer Parodontitis-Behandlung kann ein Fortschreiten der Erkrankung dauerhaft verlangsamen oder sogar eindämmen.

Lebenslange Betreuung einer Parodontitis

Derzeit wird die Unterstützende Parodontitis-Therapie von den gesetzlichen Krankenkassen für zwei Jahre bezahlt. Anschließend liegt die langfristige Betreuung allein in der Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten. „Sie müssen ihre regelmäßigen Termine in der Zahnarztpraxis unbedingt einhalten, denn die Behandlungen sind nicht beliebig verschiebbar. Außerdem sollte jeder Patient mit seinem Zahnarzt besprechen, wie beide eine langfristige Betreuung durch die Unterstützende Parodontitis-Therapie aufrechterhalten können“, empfiehlt Junge.

Zahnärzte aus den USA und aus Thüringen gestalten 120. Ausgabe der Patienteninformation

Erstmals wirkte ein Zahnmediziner aus den USA an der traditionsreichen Patienteninformation ZahnRat mit: Neben dem aus Thüringen stammenden Prof. Arndt Güntsch von der Marquette University School of Dentistry in Milwaukee (Wisconsin/USA) sind Dr. Christian Junge (niedergelassener Zahnarzt in Friedrichroda), Dr. Knut Karst (niedergelassener Zahnarzt in Ilmenau), Dr. Ralf Kulick (angestellter Zahnarzt in Jena) sowie Dr. Markus Reise von der Poliklinik für Konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie am Universitätsklinikum Jena die weiteren Autoren dieser mittlerweile 120. Ausgabe des ZahnRat.

Der ZahnRat ist die gemeinsame Patienteninformation der Zahnärztekammern in Thüringen, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Sie informiert Patienten und zahnmedizinische Laien verständlich über vielfältige Themen der Zahn- und Mundgesundheit. Ein kostenfreies Ausgaben-Archiv mit zahlreichen kurzen Erklär-Filmen steht im Internet unter www.zahnrat.de bereit.

 

Reference: Zahnmedizin Parodontologie Prävention und Prophylaxe Patientenkommunikation Team

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